Erlenbruchwälder:

Die sumpfigsten Wälder überhaupt. Der Name “Bruchwald” rührt von den nach einigen Jahrzehnten umbrechenden Bäumen her. Kaum eine Baumart schafft es, mit noch nasseren Füßen zu leben. Erlenbruchwälder gehören zu den Mooren. Sie sind selten geworden, weil der Mensch fast überall Moor entwässert. Die größten Erlenbrüche von Nordwestsachsen stehen in der Presseler Heide.

Erlenbruchwälder sind moorige Wälder, die normalerweise kaum begehbar sind.

Der seltene Königsfarn lebt bevorzugt in Erlenbruchwäldern.

Moorfrösche (hier zwei blau gefärbte Mänchen in der Paarungszeit) sind eine typische Arte von Erlenbruchwäldern.
(Foto: Oertner)